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Vancouver Island

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Endlose, unberührte Küste umrahmt die dicht bewaldete Insel: Eine tolle Möglichkeit für aktive Naturliebhaber, die felsigen Klippen und weiten Strände zu Fuß zu erkunden. Wie praktisch, dass einer der berühmt-berüchtigten Wanderwege Kanadas an Vancouver Islands Südküste im Pacific Rim Nationalpark verläuft. Der West Coast Trail schlängelt sich auf einer Länge von 75 Kilometern von Port Renfrew nach Bamfield auf teils anspruchsvollen Pfaden durch die Wildnis ohne jeglichen Straßenanschluss. Wer den gesamten Trail laufen möchte, sollte etwa eine Woche einplanen, genächtigt wird auf ausgeschriebenen Zeltplätzen. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit einem Wassertaxi den Weg um die Hälfte zu verkürzen und in der Mitte, beim Nitinat Lake Visitor Center, zu beginnen. Der Wanderpfad ist von Mai bis September für bis zu 75 Wanderer täglich geöffnet, eine Erlaubnis ist vorher online einzuholen.
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Auf einer felsigen Klippe in der Nähe von Tofino steht ein Juwel Kanadas Hotellerie: das Wickannish Inn. 75 Gästezimmer und Suiten, allesamt mit Meerblick, Balkon und Kamin, stehen den Gästen zur Auswahl. Das elegante Restaurant des Fünf-Sterne-Hauses lädt zu Abenden auf der Terrasse ein, wo das Tosen der Wellen zu hören ist. Südlich liegt der Pacific Rim Nationalpark, der die raue Küstenlandschaft schützt. Am von Treibholz übersäten Wickannish Beach lassen sich die Surfer beobachten und es kann ein ausgedehnter Strandspaziergang unternommen werden.
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Die Liebe zum grauen Wetter lockt die sogenannten Stormwatcher nach Tofino. Denn  hier zwischen den tosenden Wellen und dem dramatischen Wolkenhimmel bekommen die die Schlecht-Wetter-Liebhaber sogar ihre eigene Suite. Natürlich mit bestem Blick  auf die legendären Nordwest-Pazifikstürme. Was für ein fulminantes Schauspiel! Orkanböen mit bis zum 150 km/h peitschen die Wellen in neun Metern Höhe. Wer mag darf sich auch draußen den Wind um die Ohren pusten lassen, um danach im gemütlichen Wickinnish Inn eine Tasse warmen Tee zu genießen.  

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Im Osten Vancouver Islands, etwa drei Stunden Fahrtzeit nördlich von Victoria, thront auf 1.000 Metern Höhe das Skiresort Mount Washington. Vom Gipfel des Berges kann man bei gutem Wetter sowohl die Meeresstraße zum Festland als auch auf der anderen Seite den Pazifik erspähen. Über 60 Abfahrten und ausreichend Schneefall im Winter sorgen für Ski-Spaß bei Anfängern und Fortgeschrittenen. Auch 55 Kilometer Skilanglauf-Strecken erwarten Wintersportler. Im Sommer können die Abfahrten mit dem Mountainbike genommen oder einfach die schöne Aussicht vom Gipfel genossen werden. Auf den führt übrigens auch eine Seilbahn.
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Das Vancouver-Island-Gefühl ist nicht komplett ohne in einem Zelt in der Natur genächtigt zu haben! Ideal für eine Nacht unter den Sternen ist der Strathcona Provincial Park, der größte und älteste Park British Columbias. In seinem Gebiet liegen die schneebedeckten Gipfel der höchsten Berge der Insel (bis knapp 2.200 Meter), außerdem die 440 Meter hohen Della Falls und der Buttle Lake. Anspruchsvolle Wanderwege durchkreuzen das Gebiet, das zu großen Teilen nur zu Fuß erkundet werden kann. Am Buttle Lake liegen zwei einfache Campingplätze, die auch mit dem Auto oder Wohnmobil zu erreichen sind. Im Hinterland darf wild gecampt werden.
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In den 1970er Jahren entsprang im Cowichan Valley das erste Weingut – seither sind viele weitere Winzer hinzugekommen, die die dortigen idealen klimatischen Bedingungen für den Weinanbau erkannt haben. Heute trägt die Region im Süden Vancouver Islands den Beinamen Napa of the North. Gut 20 kleine, oft familiengeführte Winzerbetriebe lassen sich auf eigene Faust oder im Rahmen einer organisierten Rundtour besuchen. Weinliebhaber sollten sich bei einer Reise nach Vancouver Island eine Weinprobe nicht entgehen lassen, die experimentierfreudigen Winzer haben eigene Weinkreationen hervorgebracht – zum Beispiel mit einem Touch Lavendel! Auch Cider und lokale Biere bringt die Region hervor.
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Victoria, Hauptstadt British Columbias, ist gleichzeitig auch die Romantik-Hauptstadt Kanadas. Atemberaubende Sonnenuntergänge über den Berggipfeln, unzählige historische Gebäude im britischen Kolonialstil, schnuckelige kleine Cafés und Restaurants: Deswegen darf bei den Highlights Vancouver Islands ein Spaziergang durch den schnuckeligen Hafen der Stadt nicht fehlen. Hausboote, Segelschiffe und Fischkutter reihen sich hier im Hafenbecken aneinander, gleich um die Ecke imponiert auch das beeindruckende Parlamentsgebäude British Columbias.

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Zwischen Mai und September steigen nicht nur die Temperaturen auf Vancouver Island, an seiner Küste sind auch hunderte Orcas, Buckelwale und Grauwale zu sehen. Wer näher ran möchte, der sollte sich beim Anbieter Prince of Whales nicht für ein gemütliches Touristen-Boot, sondern eher für die kleineren und wenigen  Schlauchboote namens »Zodiac« entscheiden. Die nämlich kommen ganz nah an die Ozeanriesen heran.
Dann ragt plötzlich neben dem Boot eine schwarze Flosse aus dem Wasser. Oder ein großer grauer Wal drückt seinen mächtigen Körper einige Meter in die Luft, um unter großen Wasserspritzern wieder im Meer zu landen.

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