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Kanadas geheime Naturwunder

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Ihr wollt einfach mal weg vom Gewimmel des Alltags? Einfach mal die Seele baumeln lassen an einem Ort, den noch nicht jeder kennt? Dann habe ich ein paar Tipps für euch …

Von Jörg Michel

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Den Alltag hinter mir lassen, die Natur genießen, in die Stille horchen - so erlebe ich Kanada am liebsten.
Schon mal in der Nacht Polarlichter über den Rocky Mountains gesehen? Oder zugehört, wie der Wind durch die Präriegräser rauscht? Oder schon mal im Morgengrauen auf einem See gepaddelt, mitten in den Sonnenaufgang hinein?
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Ich wohne seit acht Jahren in Kanada und bin stets auf der Suche nach jenen magischen Zielen abseits der ausgetretenen Pfade, die man gern mit Kanada verbindet, die man aber nicht immer so leicht findet.
Die vielleicht nicht in jedem Reiseführer stehen, die es aber genauso verdient haben, entdeckt zu werden wie die Blockbuster von der Postkarte.

Natürlich finde ich die Niagara-Fälle (selbst im Winter) superspannend, natürlich schlendere ich gern über die Banff Avenue und in Vancouver besuche ich den Stanley Park, wann immer ich nur kann. Aber es gibt eben auch Tage, an denen ich weg will vom Gewimmel, an denen ich eins sein will mit mir, meiner Familie und jenem großartigen Land, in dem ich lebe.
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Ich habe euch ein paar Orte ausgesucht, an denen mir das besonders gut gelingt. Wenn ihr zum ersten Mal nach Kanada reist, stehen sie vielleicht (noch) nicht ganz oben auf Eurer Liste. Aber wer einmal in Kanada war, der kommt wieder, versprochen. So ging es mir, so wird es bestimmt auch euch gehen. Und dann erinnert ihr euch vielleicht an diese vier Tipps
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Ich liebe den Park an der äußersten Nordspitze von Vancouver Island wegen seiner einsamen Strände, der wilden Brandung, den riesigen Wellen, den mystischen Regenwäldern des Pazifik. Nur wenige Besucher finden den Weg zu dem einsamen Kap, denn das geht nur zu Fuß: 23 Kilometer hin, 23 Kilometer zurück. Gezeltet wird wild am Strand, gekocht am Lagerfeuer.
Die schönsten Campingspots: die Bucht Nels Bight und St. Joseph’s Bay. Der Leuchtturm ist ein super Motiv für Instagram-Fans.
Kleiner Tipp: Regenklamotten nicht vergessen, hier hat die Natur das Sagen!
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Der größte der Great Lakes ist der am wahrscheinlich wenigsten besuchte – also nichts wie hin!
Mein Highlight: Eine Wanderung auf den Sleeping Giant, einen Berg aus Vulkangestein, der nahe Thunder Bay wie ein riesiger Zeigefinger in den See ragt. Nach drei Kilometern und 500 Höhenmetern hat man einen super Blick und der See sieht aus wie ein riesiges Meer.
Im wilden Pukaskwa National Park gehe ich gerne Paddeln, entlang der malerischen Küste, durch Fjorde und Flüsse. Hier gibt es noch Plätze, die wahrscheinlich nie ein Mensch betreten hat.
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Zehn Stunden dauert die Autofahrt von der Hauptstadt Québec bis auf die Halbinsel Gaspé ganz im Osten der Provinz. Ob einsame Fischerdörfer, verwitterte Bootshäuser oder verfallene Friedhöfe – hier ist die Zeit stehen geblieben, hier ist das Leben noch rau und wild und die Menschen haben ein offenes Herz.

In der Luft liegt der Duft von Seetang und Salz. Auf der Vogelinsel Bonnaventure kann ich stundenlang auf einem Felsen sitzen und bunten Basstölpel-Pärchen in die Nester schauen. Mehr Wildlife-Watching geht nun wirklich nicht!
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Weiße Sandstrände soweit das Auge reicht, eine idyllische Süßwasserlagune, windschiefe Bäume im Nebel und ein Himmel so weit wie der Horizont – in Taylor Head erlebe ich die pure Freiheit.
Nur eineinhalb Stunden nördlich von Halifax liegt dieses kleine Paradies, eine Halbinsel, die sechs Kilometer weit in den Atlantik hineinreicht. Der Headland Trail führt bis an die Spitze, ist acht Kilometer lang und eine Wucht! Hier könnte ich stundenlang am Strand spazieren, in der Sonne liegen und den Tag einfach mal gut sein lassen. Hängematte gefällig?
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