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1000 Islands

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Vom Ontariosee fließt der Sankt-Lorenz-Strom mehr als 1.000 Kilometer nordostwärts, bis er den Atlantischen Ozean erreicht. Er startet seine Reise breit und langsam. Tausende klitzekleine, waldgesäumte Inseln liegen hier inmitten des blauen Wassers, das die Grenze zwischen den USA und Kanada bildet. Oft sind sie nicht größer als wenige Quadratmeter und mit einem schnuckeligen Holzhaus bestückt. Nur wenige europäische Touristen kommen hierher. Dabei kann man auf den Thousand Islands exzellent Urlaub machen.
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Unzählige Inseln – da liegt eine Bootstour nahe. Sowohl von amerikanischer als auch von kanadischer Seite legen Ausflugsboote aller Größen zu unterschiedlichen Touren ab. An Bord gibt’s eine tolle Aussicht auf die Inseln, an Deck kann man sich vom Wind ordentlich durchpusten lassen. Bei Stopps auf verschiedenen Inseln lassen sich viele der Sehenswürdigkeiten ganz bequem per Boot erreichen.

Ein Bootstourvorschlag: Die Gananoque Boat Line legt vom idyllischen Hafen im gleichnamigen Kleinstädtchen ab.  Eine Übersicht über verschiedene Bootstouren findet sich hier.
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Versteckt zwischen hohen Douglasien schmiegen sich Holzhütten an die Ufer der grünen Inseln. Die Thousand Islands sind ein idealer Ort, um eine Weile in die Natur einzutauchen – wie der Schriftsteller Henry David Thoreau einst in Walden, das übrigens gar nicht so weit entfernt liegt. Denn einige dieser Holzhütten lassen sich mieten und laden ein zu einem entspannten Wochenende. Einsam und nahezu unbewohnt oder trubelig – bei 1.800 Inselchen wird sich für jeden der passende Ort finden lassen!

Wie wäre es zum Beispiel mit dieser gemütlichen Hütte auf Island 44?
Eine Liste aller Hütten und Unterkünfte hat das Tourismusbüro hier zusammengestellt. 
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Der Sankt-Lorenz-Strom bildet die Grenze zwischen den beiden großen Staaten Nordamerikas. Das verlief aber nicht immer so friedlich. Auf dem Grund des Ontariosees rosten unzählige Kriegsschiffe aus dem 18. Jahrhundert vor sich hin, die dem Siebenjährigen Krieg zum Opfer fielen. Zeugnisse aus dieser Zeit lassen sich heute noch besichtigen. Im ehemaligen britischen Fort Henry in Kingston bleibt an Mittwoch-Abenden (von Mai bis September) bei einer Parade die britische Militärgeschichte lebendig. Auch lässt sich das historische Gefängnis der Stadt am Nordufer des Stroms besuchen.

Es gibt noch reichlich mehr zu erleben. Weitere Infos findet ihr hier.
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Drüben ist das US-Festland. Die Panoramastraße dorthin trägt den idyllischen Namen Thousand Islands Parkway,  und sie führt erst vorbei an einsam am Ufer dümpelnden Yachten, um dann nach einer Mautstation auf die Thousand Islands Bridge einzubiegen. Das ist eigentlich ein Sammelbegriff für die zahlreichen Brücken, die gen Süden führen. Optisch jedoch fällt die grüne Hängebrücke ins Auge, die an die  Golden Gate Bridge erinnert. Hier würde man am liebsten anhalten (geht natürlich nicht!), um den fantastischen Blick zu genießen. Dazu eignet sich der Tower, der auf der linken Seite hinter der Brücke liegt, besser. Wer hier nach oben fährt und die letzten Stufen erklimmt, der kann sich über einen genialen  360-Grad-Blick über die Inselwelt im St.-Lorenz-Strom freuen. Ach ja, danach lässt es sich prima wieder umkehren und zurück fahren, ohne die USA betreten zu haben.
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Anfang des 20. Jahrhunderts, zu Zeiten der Roaring Twenties, als die Wirtschaft der USA blendend lief und sich viele reiche New Yorker exzessiv vergnügten, begann die Region, sich als Urlaubsspot zu entwickeln. Auch als »Spielplatz der Reichen« bekannt, errichteten gut betuchte Städter hier ihre Villen und Paläste, die dem Häuschen von Fitzgeralds Heldenfigur Great Gatsby in keinster Weise nachstehen. Das bekannteste von ihnen ist zweifelsohne Boldt Castle, das rheinländischen Burgen nachempfunden ist.

Eine Übersicht der historischen Sehenswürdigkeiten der Thousand Islands ist hier zusammengestellt.
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Ruhige Wasser, dichte Wälder an den Ufern. Das schreit nach Wandern, Camping, Radeln und Paddeln. Die Möglichkeiten sind scheinbar endlos. Zum Beispiel gibt es den geteerten Brock Trail am Nordufer des Stroms: Der sieben Kilometer lange Weg führt über Brockvilles Promenade zu den historischen Orten des Städtchens und ist für Wanderer und Fahrradfahrer bestens geeignet. 
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Auf ein- oder mehrtägigen Kanutouren geht es tief in die einsame Natur. Eine Tour führt zum Beispiel durch den Thousand Island National Park und bietet die Möglichkeit, auf Gordon Island zu campen oder in einer Hütte einzukehren. Heute sitzen die Camper dort am Lagerfeuer an den Stränden, an denen die First Nations einst traditionell ihre Sommerlager errichtet haben.
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Dazu gibt es verschiedene Erklärungen. Eine besagt, dass einst die Fischer aus der Region ihre Zutaten aus der Lunchbox – Ketchup, Mayonnaise und Zwiebeln – vermischten und als Dip verwendeten. Eine andere Geschichte wiederum erzählt, dass eine Köchin in New York ihre neue Rezeptur nach ihrer Heimat benannte. Doch in einem Punkt sind sich alle Geschichten einig: Das über 100 Jahre alte Rezept gelangte auf Umwegen in das New Yorker Hotel Waldorf-Astoria, von wo aus es schließlich weltberühmt wurde.


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Die Region ist allerdings nicht nur für die nach ihr benannte Salatsauce sondern auch für andere flüssige Leckereien bekannt: Bier und Wein. Der Sankt-Lorenz-Strom schafft ideale Bedingungen für den Anbau von Trauben und Hopfen. So haben sich viele kleine Winzerbetriebe und Bierbrauereien hier angesiedelt. Die meisten  bieten Touren und Verkostungen an.

Mehr Infos zur wunderschönen Provinz Ontario findet ihr hier.
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