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Toronto- Lebendige Architektur

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Toronto ist nicht nur die größte Stadt Kanadas. Sie ist auch eine der vielfältigsten. Insbesondere architektonisch gibt es viel Reizvolles zu entdecken. Wir haben einen kleinen Ausschnitt ausgewählt. 

Wie wäre es mit einem Spaziergang durch die Stadt?
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Es gibt 2.000 Gebäude in der Stadt, die über 90 Meter hoch sind. Damit hat Toronto nach New York City die zweithöchste Anzahl an Wolkenkratzern in Nordamerika.

Leider hat nicht jedes Gebäude die Bezeichnung »Augenweide« verdient. Hätte man doch rechtzeitig Stararchitekt Frank Gehry, einen berühmten Sohn der Stadt, um Rat gefragt ...
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Denn Frank Gehry ist eine Ikone der modernen Architektur. Seine Bauten, allen voran das Guggenheim-Museum in Bilbao, setzten neue Maßstäbe. Sein Schaffen ist eine neue kreative Ästhetik. Im Jahre 2008 wurde das erste von Gehry realisierte Bauprojekt in Toronto eröffnet.

Grandios schön ist seine Umgestaltung der traditionsreichen Art Gallery of Ontario (AGO). Ihm wurde die moderne Erweiterung des bereits existierenden Museums anvertraut. Mit großem erfolg, denn nach Einschätzung von Kritikern ist dem inzwischen in den USA lebenden Architekten mit dem Umbau ein großer Wurf gelungen. An jeder Ecke ist seine Handschrift zu spüren, aber die Architektur dominiert die ausgestellte Kunst nicht, sie gibt ihr Raum.
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Allein die Fassade ist atemberaubend und ganz typisch für Gehry. Auseinander und doch verbunden. Schön ist auch, dass sich in der Fassade das Leben widerspiegelt.  »Frank wollte, dass das Haus an bestimmten Zeiten des Tages wie verschwunden scheint«, erzählte der damalige Museumschef Matthew Teitelbaum. Zudem hat Gehry für dieses Projekt wohl die schönste Holztreppe der Welt geschaffen. Diese windet sich, barock anmutend, zwischen dem alten und dem neuen Teil des Hauses und verbindet diese. Kreatives Detail: Nicht überall ist die Treppe gleich breit, an einigen Stellen kommen sich die Besucher sehr nahe. »Das ist ein Ort, wo man vielleicht seine künftige Frau treffen kann«, sagte Gehry beim Bau einmal.
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Auch eine Erweiterung hat Star-Architekt Daniel Libeskind geschaffen: Am Royal Ontario Museum, dem größten Museum Kanadas, mit einer sehr bedeutenden völkerkundlichen Sammlung zu Kulturen aller Kontinente, hat er das sogenannte »Crystal« angefügt. Dort ist die naturhistorische Sammlung zu Hause. Das Bauwerk hat einige Raffinessen, für die Libeskind ja auch bekannt ist (siehe Jüdisches Museum in Berlin). So kann man auf den 27 Meter langen Barosaurus schon vom Bürgersteig aus einen Blick erhaschen, dank der vielen länglichen Fenster des »Crystals«.
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Auch die Erweiterung des Ontario College of Art & Design setzt neue Maßstäbe. Das Sharp Design Centre of Art, das diesbezüglich 2004 eröffnet wurde, ist ein von Architekt Will Aslop erbauter Quader auf bunten Mikado-Stelzen. Dabei thront dieser Neubau 26 Meter über dem Erdboden und schwebt mit seiner schwarz-weiß gepixelten Fassade, über welche die Fenster unregelmäßig verteilt sind, wie eine Bildstörung über dem Backsteinbau. Das Sharp Design Centre of Art befindet sich in einem für Toronto typischen, aus niedrigen alten Backsteinbauten und neuen, höheren Wohnhäusern bestehenden Gebäudemix. Dementsprechend ist das architektonische Kunstwerk ein gewollt gesetztes Ausrufezeichen. Dieses freundliche Raumschiff vermittelt eine klare Botschaft: Design bietet mehr als das konventionelle Fortspinnen des Gewohnten. So ist es zu einem wirkungsvollen Markenzeichen für das OCAD geworden.
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Das Wahrzeichen der Stadt Toronto hat bereits über 40 Jahre auf dem Buckel. Das Beste: Noch heute ist der Canadian National Tower ein architektonisches Meisterwerk.

Nach seiner Eröffnung 1976 war er gut dreißig Jahre lang das höchste Bauwerk der Welt. Ein beeindruckendes Gefühl ist es, an seiner Außenwand im gläsernen Aufzug sechs Meter pro Sekunde zu den einzelnen Ebenen zu fahren. Die beliebteste Etage ist sicherlich auf 342 Metern Höhe. Dort gibt es neben der offenen Aussichtsplattform einen Glasboden. Wer sich traut, diesen zu betreten, kann in die Tiefe blicken. Allerdings ist die Aussicht hinab nicht so spektakulär wie geradeaus. Denn von hier aus überblickt man die gesamte Stadt sowie den schier unendlichen scheinenden Ontariosee.
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Die ersten Schritte nach draußen sind schon eine Herausforderung. »Komm schon – nur noch ein Stückchen, und du schwebst über der Stadt!« animiert der Guide bei jeder Tour die Gruppe.
Der eigentliche »Spaziergang« dauert 30 Minuten. Beschäftigt ist man allerdings über zwei Stunden. Allein das Anlegen des Klettergeschirrs, das an einer Schiene über den Köpfen eingehakt wird, braucht seine Zeit. Die Brillen werden gesichert und die Münder untersucht. Kaugummis sind nämlich ebenso wie Kameras und Handys verboten, weil sie sich für Spaziergänger zu gefährlichen Geschossen entwickeln könnten.

Auch Sarina Keil, Produktmanagerin bei CANUSA TOURISTIK, hat den EdgeWalkEdgeWalk mit großer Begeisterung getestet: »Am besten fand ich, neben der sensationellen Aussicht und dem einzigartigen Erlebnis, dass es am Ende ein Video und Bilder als Andenken gibt. Es ist eine wunderbare Belohnung für den Mut!«

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Der EdgeWalk wird übrigens auch bei Wind und Wetter durchgeführt. Insbesondere für den Ausblick lohnt sich ein Ausflug in luftige Höhe. Aber dann wäre ein wenig Sonne hilfreich. Sobald man den Turm verlässt, blickt man auf die Seeseite, wo der Ontariosee im Licht funkelt, als wäre er das karibische Meer. Ja, Toronto ist auch von oben schön!
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CANUSA TOURISTIK ist der größte Spezialist für individuelle Reisen nach Kanada. Natürlich kennt sich das Team exzellent in Toronto aus. Deswegen haben wir uns einmal nach den Tipps der Reise-Experten erkundigt:

Welche Hotels sind stylish und zu empfehlen?

»Wir mögen Boutique Hotels. Allein deswegen ist das Hotel St. Germain sowie das Radisson Admiral Harbourfront eine wirklich gute Empfehlung in allerbester Lage.«

Außerdem hat CANUSA tolle Empfehlungen für einen 2-tägigen Städteaufenthalt in Toronto zusammengestellt Inklusive Restaurantempfehlungen und Sightseeing. 
Auf der CANUSA Webseite haben wir einen Vorschlag für 48h in Toronto

»Unverzichtbar ist der Toronto City Pass, der beispielsweise den Eintritt im ROM oder des CN Towers inkludiert. Auch mit dabei ist die Casa Loma, ein echtes »historisches Highlight der Stadt.« 

Wer noch mehr Insidertipps sucht , wird auf dieser CANUSA-Webseite fündig und kann selbstverständlich auch bei den Experten eine Reise buchen. 
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